Cleaning up our air - das europäische Städteranking zu Luftqualität

Am  31. März 2015 veröffentlichte der BUND den "Sootfree Cities" - Städtevergleich, der die Maßnahmen zur Luftqualitätsverbesserung in europäischen Großstädten bewertet und einstuft. Mit dem Städtevergleich, wollen die Kampagne Rußfrei fürs Klima und das Clean Air Projekt zeigen, mit welchen Mitteln europäische Städte aktiv gegen die Luftverschmutzung im Verkehrssektor vorgehen. Lokale Maßnahmen zur Luftqualitätsverbesserung reichen allerdings oft nicht aus und Städte haben vermehrt überhaupt keine Kontrolle über die Luftverschmutzung im urbanen Raum. Hinzu kommt, dass die Maßnahmen, die gegen Luftverschmutzung ergriffen werden, oft nur unzureichend sind, da die Emissionswerte auf nationaler und europäischer Ebene reguliert werden.

Zürich gewinnt im Städtevergleich durch sein außergewöhnlich starkes Engagement die Luftverschmutzung des motorisierten Verkehrs zu reduzieren, saubere/umweltschonendere Mobilitätsformen zu fördern und den CO2-Ausstoß zu minimieren. Auch die weiteren Spitzenreiter, Kopenhagen, Wien und Stockholm zeigen, dass es machbar ist die Anzahl der Autos erheblich zu reduzieren und umweltschonendere Mobilitätsformen, wie den öffentlichen Nahverkehr, das Fahrradfahren und Laufen, auszuweiten. Das Schlusslicht des Vergleichs bilden Lissabon und Luxembourg, die mit eher halbherzigen Aktionen das Problem der städtischen Luftverschmutzung angehen.

Der Städtevergleich analysiert 23 europäische Städte in neun Kategorien zum Thema Mobilität. Aspekte sind unter anderem die Unterstützung von nachhaltigem Transport, das Verkehrsmanagement, die öffentliche Auftragsvergabe und die wirtschaftlichen Anreize wie City-Maut oder Parkmöglichkeiten. Der Städtevergleich ermittelt außerdem die Erfolgsrate mit welcher die Städte ihren Schadstoffhaushalt in innerstädtischen Verkehrsballungsräumen regulieren. Der Fokus liegt zum einen auf Maßnahmen zur Luftreinhaltung, die von den beteiligten Städten in den letzten fünf Jahren umgesetzt wurden und zum anderen Aktivitäten, die in den nächsten fünf Jahren geplant sind, um auch in die Zukunft gerichtete umweltschonende Mittel zu berücksichtigen.

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