Partikelfilter für ungarische Busse

CAAG/Ferenc Susánszky
CAAG/Ferenc Susánszky

Die ungarische Clean Air Action Group konzentriert sich in ihrem Teilprojekt auf die Nachrüstung von Partikelfiltern in öffentlichen Bussen. Gerade in Budapest tragen Bussen eine Verantwortung an der Schadstoffbelastung, da sie durchschnittlich 11-18 Jahre alt sind. Partikelfilternachrüstung en reduzieren die Partikel um mindestens 95% und sind daher ein sehr wirkungsvolles Mittel zur Luftreinhaltung.

Um dieses Ziel zu unterstützen, initiierte die CAAG am 22. September 2012 eine Petitions-Postkartenaktion. Auf den Postkarten wurde die Regierung zum Handeln aufgefordert: Die ungarischen Busflotten sollen auf rußarme Modelle umgerüstet werden – auch elektrische Modelle sind Bestandteil der Forderung. Bis jetzt hat die CAAG 1500 unterzeichnete Postkarten eingesammelt.

Eine wandernde Posterausstellung thematisiert Feinstaub – die Quellen und die Gefahren für die Gesundheit. Die Wanderausstellungen werden von Bürgermeistern der jeweiligen Städten oder Bezirken eröffnet, somit ist ein Anreiz für die Berichterstattung gegeben. Die Ausstellungen  schaffen ein Bewusstsein für die Gefahren des Feinstaubs und klären über das PM10-Reduktionsplan der Regierung auf.

Die CAAG hat das PM10-Treffen mit organisiert, das am 10. November 2012 stattfand. Hier kamen 16 Parlamentarier zusammen, die schließlich ein Programm zur PM-Reduktion verabschiedeten.