Umfragen zur Umweltzone

Foto: Gisela Peter/pixelio.de

Als wirksames Instrumentarium zur Verringerung der Feinstaubbelastung hat sich in Deutschland die Einrichtung von Umweltzonen erwiesen. In bereits 78 deutschen Städten (Stand 06.02.2015) wurden Umweltzonen mit Einfahrtsbeschränkungen für emissionsstarke Fahrzeuge geschaffen. Nur durch eine konsequente Überwachung kann das Instrument Umweltzone seine positive Wirkung auf die Reduktion der Luftverschmutzung voll entfalten. Daher führt die DUH im Rahmen des Projektes eine jährliche Umfrage zum Kontrollverhalten in allen deutschen Umweltzonen durch und stellt heraus wie effektiv die vorgeschriebene Plakettenpflicht überprüft wird. Die Umfrage richtet sich an die jeweiligen Behörden, die in den Städten und Kommunen für die Umsetzung der Maßnahmen zur Luftreinhaltung zuständig sind. Durch die jährliche Befragung und den Druck auf die zuständigen Behörden zur effektiven Umsetzung von Umweltzonenregelungen konnten wir eine Änderung der Gesetzgebung erreichen. Diese stellte unterschiedliche Auffassungen vorheriger Regelungen klar und ermöglicht nun eine Einheitliche Kontrolle der Umweltzonen.

Die DUH führt regelmäßige Umfragen unter Städten und Bundesländern durch, um deren Aktivitäten zu rußfreien Baustellen und Baumaschinen durch. Zwar wurden nationale Richtlinien über die Nutzung emissionsarmer Baumaschinen in öffentlichen Ausschreibungen festgelegt, jedoch sind diese bislang nur selten umgesetzt worden. Diese Umfragen dienen dazu das Thema auf regionaler und nationaler Ebene zu diskutieren.

Auch in anderen europäischen Ländern werden Umfragen durchgeführt, um zu erfahren mit welchen Maßnahmen die Reduzierung der Schadstoffemissionen erreicht werden soll. Ziel ist es Best-Practice Maßnahmen zu ermitteln und bei den städtischen Behörden, das Bewusstsein für Luftreinhaltung zu schärfen.

Download der Pressemitteilung und der Ergebnisse vom 29. April 2013
Download der Pressemitteilung und der Ergebnisse vom 07. November 2013
Download der Pressemitteilung und der Ergebnisse vom 06. Mai 2014
Download der Pressemitteilung und der Ergebnisse vom 21. April 2015